Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schäflein n.
schäflein , n. , dimin. zu schaf, ovicula Stieler 1708 , mhd. schæfelîn, schæflîn, schæfel Lexer mhd. handwb. 2, 629 , schefflin, schäflin, scheffelein Dief. 403 c , schäffle Maaler 345 a . 1 1) eigentlich: wan got der herre locket die sêle zuo im, als ein schêfelîn mit eime grüenen loube von einer stat an die andern gelocket wird. myst. 1, 406, 19; der arme hatte nichts, denn ein einiges kleins scheflin. 2 Sam. 12, 3 ; die armen schäflein dort oben, wie die am fels hinklimmen, ihr biszchen nahrung zu zwacken. Fr. Müller 3, 356 ; man vüeret in zem opher sîn alsam ein krankeʒ schæfelîn. Rudolf …