Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
salbader m.
salbader , m. 1 1) persönlich, langweiliger, alberner schwätzer, oft mit dem nebensinn des salbungsvollen, frömmelnden tones: es ( das buch ) siehet närrisch aus, und wer es obenhin betrachtet, der meint, es sey ein neuer Simplicissimus oder sonst ein lederner saalbader wieder auffgestanden. Weise erzn. 3 neudr.; meine nahe baasz Catharin (die mir zwar keine verwandtschafft gestehet, sondern mich zum salbader logiert [ unter die salbader rechnet ], wiewol sie die drey ärgste erznarrn in der welt auff einen wurff, gleichwie ich den Simplicissimum, geborn). Simpl. 4, 362, 2 Kurz ( die beziehung …