Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sättigung f.
sättigung , f. saturatio, expletio Frisch 2, 150 c . nach Weigand 2, 528 schon im 15. jahrh. die settigung. 1 1) im eigentlichen sinne ' das stillen des hungers und durstes ': o, sprach der nelckenstock, dich ( den apfelbaum ) tränckt ja schon die erde, dich tränckt die feuchte witterung, die geben dir genug zu deiner sättigung. Lichtwer fabeln 3, 16 ( s. 116); drum nimmt sie ( die mutter ) schnell ein lümpchen schlecht, und kaut ein zuckerbrot hinein, und steckt's dem kind in's mündelein. da saugt's und zutscht denn um sein leben, will ihm aber keine sättigung geben. Göthe 13, 73 . 2 2) das s…