Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
säbeln
säbeln
Säbel m. ‘Hiebwaffe mit einschneidiger, gekrümmter, spitzer Klinge’, frühnhd. Sabel (15. Jh.), Sebel (16. Jh.) stammt, wohl über poln. szabla, aus gleichbed. ungar. szablya, älter szabla (vielleicht Lehnwort aus dem Serbokr.; kaum zu erst später bezeugtem ungar. szabni ‘zuschneiden’); während der Türkenkriege mag direkter Einfluß des Ungar. die Verbreitung der Bezeichnung im Dt. gefördert haben. Dazu die Wendung mit dem Säbel rasseln ‘sich kriegerisch gebärden, Kriegsdrohungen verlauten lassen’ (19. Jh.). – säbeln Vb. ‘mit dem Säbel niederschlagen’ (16. Jh.), ‘ungeschickt, derb oder mit stumpfem Messer an etw. herumschneiden’ (18. Jh.).