Hauptquelle · Rheinisches Wb.
Rutzenkappe
Rutzenkappe rutsəkap, –ā-, –kępχən u. rotsə- u. -kǫp, –kǫpχən Saar von Saarl an f. (m.), n.: veraltete Radhaube der Frauen; sie wurde von der Hauwennähdersch angefertigt; ein Stück Musselin wurde in entsprechende Grösse geschnitten, dann begann genau in der Mitte das Riezen (Steppen) der Muddel (Musterung), ohne eine Vorzeichnung; das Zählen der Maschen des feinen Batistgewebes gab für das Muster den Anhalt; letzteres bestand aus Streifen, welche den Stoff in rautenförmige Felder einteilten, u. aus Blumenstickerei, die die Mitte der Felder einrahmte; die Str. u. Bl. entstanden dadurch, dass de…