Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ruhmsucht f.
ruhmsucht , f. heftige begierde nach ruhm: zu was für einem verwerflichen ende musz doch die sterblichen die verdammte ruhmsucht beherrschen! Drollinger 230 ; Euklio, beherrscht von der ruhmsucht, für einen der gröszten gelehrten gehalten zu werden, welche martern thut er sich an! Gellert 7, 61 ; unverschämtheit aus ruhmsucht, und ruhmsucht aus gewinn, das ist die progression! Thümmel 1, 208 ; wie weit ... die verborgene radix ruhmsucht in diesem gesunden herzen aufgegähret war. Lenz 3, 123 ; und man darf sich noch erfrechen (rief der cyniker), einen mann wie Proteus einer eiteln ruhmsucht zu …