Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rosseln
rosseln , rösseln , nd. rotelen, roteln, rutelen, schwer athem holen, schnarchen, röcheln, besonders von sterbenden, zu ahd. rûʒan, mhd. rûʒen, vgl. DWB rauszen sp. 318; mnd. wan ik enem menschen den hals entwey sneit unde he rotelde mit der strothen, dat luet was my soter wan al dat orgelen spil. seelentrost 170 bei Schiller-Lübben 3, 513 a ; hd. ist das im der atem kalt zu den naslöchern ausgaet oder das er röslet in der kele, das bedeut on zweifel den tod. versehung eines menschen 146 b ; es dienet auch diese artzeney vor das hercheln und rossellen der jungen kinder, das man das hertzgesper…