Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rölling m.
rölling , m. von rollen brünstig sein, brünstiger kater ( vgl. roller 3). häufig auch relling und rälling. Schmid 423 . als spottname für Th. Murner gebraucht, vgl. dazu unter murner theil 6 sp. 2723: die die warheit so offenlich bestreiten und widerfechten türren, under welchen die rädlein fürer ( rädelsführer ) seind Judas Alexander und sein gesellen und sunst etlich braite hüetle ( cardinäle ), der Rölling, der Murnar u. s. w. Schade sat. u. pasqu. 2, 126, 26 ( vgl. d. anm. dazu s. 324 und zeitschr. f. d. mundarten 6, 68); da dieser rölling ( Murner ) sich auch understanden hat, den Luther …