Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
röhricht
röhricht , n. mit schilfrohr dicht bestandenes gelände, rohrdickicht; ahd. rôrahi, mhd. rôrach, rœrach, dann auch in verschiedener umbildung des wortausganges: arundinetum rorah, rorach, rorhac, roreicht, rorechtig Dief. 52 c ; cannetum rorach, rorot 95 b ; papyrium rorach 411 a ; später von den wörterbüchern bis auf Campe nicht aufgeführt, obwol in der sprache, wie die belege zeigen, lebendig geblieben ( man hat es für das adj. röhricht gehalten, vgl. dort ); es bezeichnet a a) das gelände, rohrdickicht: der eine sünde tuot an dem wîten velde oder in einem walde oder in einem wilden rœrach. B…