Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
röckchen n.
röckchen , n. , diminut. zu rock ( s. d. ) mit entsprechender bedeutung; seiner bildung gemäsz wird das wort meistens in zärtlicher und zierlicher rede verwendet, woher es kommt, dasz nur selten das kleidungsstück eines mannes unter ihm verstanden ist: endlich giengen zwen männer vorbey. einer hatte ein grau röckgen an. Weise erzn. 93 neudruck. am häufigsten bezeichnet das wort einen weiberrock: röckgen heisset den weibes-bilder in Sachsen ein aus damast, estoff oder andern seidenen auch halbseidenen zeugen, tuch oder cameelhärnen auch wollenen zeugen geschnittener und verfertigter ober-habit.…