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rekel

mnd. bis sprichw. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
Anchors
11 in 9 Wb.
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Rekel

Bd. 3, Sp. 1656
Rekel En unbeschuffden Rekel. – Eichwald, 1579. [Zusätze und Ergänzungen] 2 Er ist ein bartscher Rekel. – Frischbier, I, 248. Am bartner Amte befindet sich auf einer wallartigen Erhöhung eine dem Bartenstein (s. Bartel 5, Ergänz.) ähnliches, in roher Weise gearbeitetes Steinbild, das Brustbild eines Menschen darstellend. Dies Bild führt allgemein den Namen: »der bartsche Rekel.« Man sagt, es soll das Bild des Erbauers der Burg sein. Grober Rekel sagt man von jemand, der einen groben Spass macht.
500 Zeichen · 10 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    rekel

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +2 Parallelbelege

    rekel, m. grosser Bauernhund, melampus.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Rêkel

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    1. Der Rêkel , des -s, plur. inus. ein Collectivum, eingesalzene und getrocknete lange Streifen, welche aus der Haut und…

  3. modern
    Dialekt
    Rekel

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Rekel s. PfWB Räkel ;

  4. Sprichwörter
    Rekel

    Wander (Sprichwörter)

    Rekel En unbeschuffden Rekel. – Eichwald, 1579. [Zusätze und Ergänzungen] 2 Er ist ein bartscher Rekel. – Frischbier, I,…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rekel

33 Bildungen · 17 Erstglied · 16 Zweitglied · 0 Ableitungen

rekel‑ als Erstglied (17 von 17)

Rekelei

Campe

reke·lei

Х Die Rekelei , Mz. — en , das Betragen, die Handlungen eines Rekels. S. 1. Rekel .

rekelen

LothWB

reke·len

PfWB RhWB rekelen [rekələn D. Si. ] intr. v. zurückziehen, zurückschieben (ist Iterativform zu reken rücken). — lux. 357 ebenso.

Rekelhaft

Campe

rekel·haft

Х Rekelhaft , — er, — este , adj . u. adv . einem Rekel, wie auch, einer Rekelei ähnlich. S. Campe Rekel .

rekelik

LW

reke·lik

rekelik, in gehöriger Beschaffenheit, ordentlich, richtig, rechtlich.

rēkelinc

MNWB

reke·linc

rēkelinc , reklinc , m. ( Gen. Sg. -ges ): getrocknete Streifen vom Fleisch des Heilbuttes, „ Rekelink is en visch pictillus” (Voc. Strals. …

rekelmēren

WWB

rekel·meren

rekelmēren V. [verstr.] 1.1. beanstanden, bemängeln ( WmWb ). — 1.2. Einspruch erheben ( Kr. Arnsberg Arn Kr. Arnsberg@Arnsberg Ar ). Diu ma…

rekeln I

RhWB

rekeln I -ē:-, –E:- sich daher lümmeln s. räkeln;

rekeln II

RhWB

rekeln II -ē:- = stochen s. rickeln.

rekeln III

RhWB

rekeln III -ēə-, –īə- Siegld schw.: nörgeln, heimlich brummen, tadeln; de reəkelt a allem rem. — Abl.: die Reəkel(er)ei, dat Gereəkel, der R…

rekel als Zweitglied (16 von 16)

Bandrekel

RhWB

band·rekel

Band-rekel RhWBN Duisb , Rees-Elten m.: Kettenhund. He schlöpp (schläft) as en B. Duisb . Hej leggt dor as en B. mit angezogenen Beinen Elte…

bankrekel

DWB

bank·rekel

bankrekel , m. longurio, rusticus, eine noch heute gangbare schelte für einen groben, bäurischen kerl, der sich auf der bank rekelt, ausstre…

bauernrekel

DWB

bauern·rekel

bauernrekel , m. homo agrestis: unverständiger baurenrekel, pflugstürzer. unw. doct. 663, bei Stieler 1507 bauersrekel. vgl. DWB bankrekel .…

Bauerrekel

Campe

bauer·rekel

Ӿ Der Bauerrekel , des — s, d. Mz. w. d. Ez. s. Campe Bauerlümmel.

futterekel

DWB

futte·rekel

futterekel , m. bei pferden unlust zum fressen, die sich oft bei krankhaftem zustande äuszert. Weber ökonom. lex. 175 b .

kreke, krekel

LW

kreke, krekel, das Instrument zum Spannen der Harfe, plectrum.

Milchbrekel

LothWB

Milch brekel in Milch eingeweichte Brotstückchen ibid.

pêkprēkel

MNWB

pek·prekel

° pêkprēkel , m. : metallene Spitze eines Spießes oder eines anderen Geräts zum Stechen, „ Pekprekel alse dat korte iseren in deme peke stim…

Sprekel

RhWB

Sprekel -ē:- = Tupfen s. Sprickel;

strēkel

MNWB

° strēkel (Buchdruck:) kleiner Strich als Zeichensetzung, Virgel (B.-C. 1, Nr. 1084).

weiberekel

DWB

weibe·rekel

weiberekel , m. widerstreben der schwangeren gegen manche speisen Hederich 2618 ; Steinbach 1, 315 . —