Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
reizbarkeit f.
reizbarkeit , f. zustandsbildung zum adj. reizbar, diesem entsprechend in weiterer und engerer bedeutung angewandt. 1 1) in weiterem sinne, eigenschaft oder zustand dessen, das reizen zugänglich ist: man hat die eigenschaft aller organischer körper, durch die genannten lebensreize gewisse zur äuszerung des lebens nothwendige, beständige, materielle umwandlungen zu erleiden, incitabilitas, reizbarkeit genannt. J. Müller physiologie 1 4 , 27 ; so hat man ferner die reizbarkeit der muskelfaser in einen gewissen nisum gesezt, sich auf veranlassung eines fremden reizes zu verkürzen. Schiller 1, 145…