Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
redekunst f.
redekunst , f. kunst zu reden. 1 1) in freiem sinne: ein giftig weib, was kann die nicht erzählen, zumal, wenn es der armen freundin gilt; ein giftig weib — doch nein, ich mag nicht schmählen; mich schreckt die redekunst, mit der sie andre schilt. Gellert 1, 155 ; nicht völlig als zusammensetzung gefühlt: ewre ( ihr jungfrauen ) höfliche geberden, ewrer schönen rede-kunst, die zwar hoch gepriesen werden, sind ein eitler dampf und dunst ... wo euch frömmigkeit gebricht. H. Albert in den ged. des Königsberger dichterkreises s. 51 ; bildlich: ein mann von lebensart, zumal bei hof, ist klug, und i…