Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
reckel m.
reckel , m. wie räkel sp. 74, flegel: da meint mancher reckel, das sei ein gewaltige heldenthat, wann er weib und kinder also tribuliren thut. Creidius 2, 72 ; der kerl an sich selbst war gut genug, ein groszer langer reckel. maulaffe 279. auch von einem hunde, vergl. dazu bauernrekel th. 1, 1182: melampus rekel Dief. 249 b ; drum musz man ihnen ( den schafen ) wächter und schutzherrn zugeben, gute starke rüden oder reckel. Colerus hausb. (1640) 350 ; daher sonderlich zu verhüten, dasz eine solche schöne hündin das erstemal von keinem ungestalten, unartigen bauernreckel besaamet werde, weil si…