Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
raune f.
raune , f. das stimmengeben in das ohr einer beeidigten magistratsperson. Stalder 2, 264 , in der mundart rûn, schweizerisch geblieben nach mhd. rûne, geheimnis, geheime beratung oder rede, geflüster Lexer handwb. 2, 538 , mnd. rûn unde râd Schiller-Lübben 3, 531 b : diese sechs kieser ( wähler an der universität Basel ) name der rector durch den notarium in eidespflichte, giengen darnach in ein besonder gemach, da jhe einer auf des anderen abtritt durch die raun jhre stimmen gaben, den erwehlten nachmalen der ganzen menge verkündeten. Wurstisen Basler chron. 425 ; den burgermeister ( zu St. G…