Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rattenkönig
rattenkönig , m. nach älterer vorstellung eine grosze ratte, die sich von dem raube anderer ratten nähren läszt: es wöllend etlich dasz der rat in seinem alter mächtig grosz von den andern jungen gespeiszt werde: wirt bei uns der rattenkünig genennt. Forer thierb. 109 a ; verwunder dichs nit, lieber leser, dasz du hie wilde und unflätige thierer sichst, als ein wolf, sau, bock, hunt, katz, schneck, rattenkönig. Schade sat. u. pasqu. 3, 113, 5 ; als schimpfname: die erzbischove ( haben ) einen primaten uber sich, die primaten einen patriarchen uber sich, zuletzt, oben auf den bapst, da sitzt de…