Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
rand2
rand 2 , daneben steht rant, davon wohl rantig ( s. d. ) 1. von der Wolle des Schaffells nicht besonders dicht: rant Lu Gür ; de langhoorig Wull is ranner as de kluftwullig Ha Belsch ; auch randhoorig ( s. d. ); vom Gewebe lose, dünn, durchlässig: dat kem in 'n rannen Linnenbüdel, wo dat dörchlecken künn (1929) Lu Con ; vgl. synonymes rank. 2. vom Zustand des Getreidewuchses dünn: de Rogg' steiht rand Ha Bres ; ... is tau rand (1890) Lu AJab ; dat Kuurn steiht man rand (1887) Ha Red ; auch vom Wiesengras (1928) Ha; hei hett rand seit Lu Laup ; bildl.: dei Dörper sünd rand seiet un liggen breit…