Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
quäken
quäken Vb. ‘ein gepreßtes, klägliches Geschrei (auch Getön eines Musikinstruments) von sich geben’, in älterer Sprache auch quecken; seit dem 16. Jh. bezeugt. Wie quaken (s. d.), mit dem es gelegentlich bedeutungsgleich verwendet wird, ahmt es vornehmlich die Lautäußerungen bestimmter Lebewesen nach, z. B. das Weinen eines Kleinkindes in einer spezifischen Tonlage oder den Klagelaut des Hasen; daher Quäke f. akustisches Lockinstrument des Jägers für Fuchs und andere kleine Raubtiere durch Vortäuschung des Klagelauts des Hasen (19. Jh.). S. auch quieken.