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Pinĭe

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Pinĭe

Bd. 15, Sp. 892
Pinĭe (Pinus Pinea L.), eine 15–30 m hohe Konifere mit meist schirmförmig ausgebreiteter Krone, im Alter rissiger, äußerlich graubrauner, innen lebhaft rotbrauner Rinde, meist gepaart stehenden, 13–20 cm langen, kurz stachelspitzigen, hellgrünen Nadeln, dick eirundlichen, 10–15 cm langen, zimtbraunen, meist erst im dritten Jahre reisenden Zapfen (s. Tafel »Koniferen III«, Fig. 2, und Artikel »Pinienzapfen«) und großen, hartschaligen Samen mit schmalem Flügelsaum. Die P. wächst im Mittelmeergebiet (s. Tafel »Mittelmeerflora«, Fig. 5, und Tafel »Koniferen I«, Fig. 12) von Madeira bis zum Kaukasus und bildet in Italien noch heute den malerischen Schmuck der Villen und Gärten. Hin und wieder bildet sie auch zusammenhängende Bestände, und berühmt ist die Pineta von Ravenna. Auch in Spanien ist die P. mit Ausnahme der nordwestlichen Provinzen sehr verbreitet und bildet zum Teil ausgedehnte Wälder. In Al gerien ist sie verwildert. Die Piniennüsse (Pignolen, Piniolen, Pineolen), die im vierten Jahr aus den Zapfen herausfallen, sind etwa 2 cm lang, schmal und etwas gekrümmt, an beiden Enden zugerundet, matt rotbraun und enthalten einen weißen, öligen Kern, der mandelartig und eigentümlich sein harzig schmeckt. Italien, Sizilien, die Levante, Marseille, Barcelona liefern Piniennüsse für den Handel; sie dienen als Dessert und in der Konditorei, werden aber sehr leicht ranzig.
1394 Zeichen · 15 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pīnie

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Pīnie , (dreysylbig,) plur. die -n, der längliche spitzige Kern des Zirbelbaumes oder Pinienbaumes, welcher eine Art…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Pinie

    Goethe-Wörterbuch

    Pinie Italienische Steinkiefer, Mittelmeer- od Schirmkiefer a als (ausgewachsener) Baum; bes im Hinblick auf landschafts…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Pinie

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Pinie , s. Coniferae .

  4. Sprichwörter
    Pinie

    Wander (Sprichwörter)

    Pinie Der sich sol der Pinie gleichen, dem muss die Zipolle weichen; die hat wenig Kern, viel Häute; so seynd auch viel …

  5. Spezial
    Pinie

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Pi|nie (Pinus pinea) f. (-,-n) ‹bot› pinch (pinc) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pinie

13 Bildungen · 13 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

pinie‑ als Erstglied (13 von 13)

Pinienapfel

GWB

pinie·n·apfel

Pinienapfel Fruchtstand der Pinie, Zapfen; als Schnitzwerk in bildl-vergleichender Anspielung zugl auf das männliche Glied 1) [ Mephisto, mB…

Pinienholz

GWB

pinie·n·holz

Pinienholz für (als guter Brennstoff genutzte) harzreiche Holzscheite der Kiefer [ Vorbereitung des Metallgusses ] warfen sie von dem P-e hi…

Pinienkern

GWB

pini·enkern

Pinienkern pl Same der Kiefer; nur in naturwiss Zshg 32,46,22 ItR~N6,123,15 BotanStudien [1831] Syn Piniensamen Piniole Juliane Brandsch J.B…

Pinienpflänzchen

GWB

pinie·n·pflaenzchen

Pinienpflänzchen Dimin Das schon einigermaßen erwachsene P. [Piniensprößling], Vorbildchen eines künftigen Baumes 32,423 ItR Var Syn Piniens…

Piniensamen

GWB

pinie·n·samen

Piniensamen Pinienkern 32,457 ItR Plp Syn Pinienkern Piniole Juliane Brandsch J.B.

Pinienschirm

GWB

pinie·n·schirm

Pinienschirm weit ausladende, flache Krone der Italienischen Steinkiefer; in bildkünstlerischer Darstellung 49 1 ,318,17 TischbeinsIdyllen 7…

Piniensprößling

GWB

pinie·n·sproessling

Piniensprößling junge Pinienpflanze 32,325,16 ItR [ Zit s v Pinienpflänzchen ] Syn Pinienpflänzchen Juliane Brandsch J.B.

Pinienstein

Campe

pinie·n·stein

Der Pinienstein , — es, Mz. — e , im Bergbaue, eine Art von Fruchtsteinen, in welchen Körner von der Größe und Gestalt der Pinien liegen.

Pinienwäldchen

GWB

pinie·n·waeldchen

Pinienwäldchen [ Zeichnungen von LFCassas (1756-1827) ] Gegend am Fuße des Bergs Libanon..Ein P., ein Wasser, daran Hängeweiden und Gräber d…

Pinĭenzapfen

Meyers

pinie·n·zapfen

Pinĭenzapfen , ein in der antiken und später in der christlichen Kunst häufig vorkommendes Ornament in Form eines Pinienzapfens. In der anti…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „pinie". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 17. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/pinie/meyers
MLA
Cotta, Marcel. „pinie". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/pinie/meyers. Abgerufen 17. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „pinie". lautwandel.de. Zugegriffen 17. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/pinie/meyers.
BibTeX
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