Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pfropfreis n.
pfropfreis , n. zum pfropfen bestimmtes oder gepfropftes reis, surculus Dief. 568 c , vgl. impf-, pelzreis. 1 1) eigentlich: und machen vil kleiner zweig oder pfropfreiser daraus. Micyllus Tacitus 440 b ; im vollen monden musz man pfropfreisser brechen. Colerus 1, 42 b ; die pfropfreisser einfügen. 2, 196 a , einstecken 197 a ( auch pfropfenreis, pfropfenreisser 198 a ff. ); wer pfropfreisser bricht, soll sie nicht lassen auf die erde fallen, sonst fallen hernach die früchte desselben baumes alle vor der zeit ab. rockenphil. 769 (5, 48); so lasz dich gärtner lehren, dasz stamm und pfropfreisz …