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Pflüger

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Pflüger

Bd. 15, Sp. 748
Pflüger, 1) Eduard Friedrich Wilhelm, Physiolog, geb. 7. Juni 1829 in Hanau, studierte zuerst die Rechte, dann in Marburg und Berlin Medizin und Physiologie, habilitierte sich für Physiologie 1858 an der Berliner Universität und ging 1859 als Professor der Physiologie und Direktor des Physiologischen Instituts nach Bonn. Er arbeitete über die sensorischen Funktionen des Rückenmarks der Wirbeltiere (Berl. 1853), über das Hemmungsnervensystem für die peristaltische Bewegung der Gedärme (das. 1857), über die Physiologie des Elektrotonus (das. 1859), über die Abhängigkeit der Atembewegungen vom Nervensystem, über die Regulierung der Körpertemperatur durch das Nervensystem etc. Auch über die Blutgase, Phosphoreszenz, Vererbung, Bastardierung stellte er Untersuchungen an und bearbeitete verschiedene Methoden aus dem Gebiete der physiologischen und analytischen Chemie. Er schrieb noch: »Über die Eierstöcke der Säugetiere und des Menschen« (Leipz. 1863); »Über die Kohlensäure des Blutes« (Bonn 1864); »Untersuchungen aus dem physiologischeb Laboratorium zu Bonn« (Berl. 1865); »Die teleologische Mechanik der lebendigen Natur« (Bonn 1877); »Wesen und Aufgaben der Physiologie« (das. 1878); »Die Quelle der Muskelkraft« (1891); »Das Glykogen und seine Beziehungen zur Zuckerkrankheit« (Bonn 1905). Seit 1868 redigiert er das von ihm begründete »Archiv für die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere«. 2) Paul, prot. Geistlicher, geb. 3. Jan. 1865 in Zürich, wurde 1887 Pfarrer in Dußnang (Kanton Thurgau), 1898 in Zürich, wo er auch Mitglied des Kantonrats und des Großen Stadtrats ist. P. gründete 1905 die »Zentralstelle für soziale Literatur der Schweiz in Zürich«. Er veröffentlichte: »Moderne Predigten« (Zürich 1898); »Licht und Liebe« (das. 1897); »Grundriß des Religions- und Moralunterrichts« (das. 1900); »Glaubensbekenntnis eines modernen Theologen« (das. 1905). Seit 1897 gibt er eine »Sozialwissenschaftliche Volksbibliothek« (bisher 20 Hefte, teilweise in mehreren Auflagen) heraus.
2013 Zeichen · 25 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pflüger

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Pflüger , des -s, plur. ut nom. sing. derjenige, welcher pflügt; doch mehr in der höhern und dichterischen Schreibar…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Pflüger

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Pflüger , 1) Eduard Friedrich Wilhelm , Physiolog, geb. 7. Juni 1829 in Hanau, studierte zuerst die Rechte, dann in Marb…

  3. modern
    Dialekt
    Pflueger

    Schweizerisches Idiotikon · +1 Parallelbeleg

    Pflueger Band 5, Spalte 1246 Pflueger 5,1246

  4. Sprichwörter
    Pflüger

    Wander (Sprichwörter)

    Pflüger 1. Auf den Pflüger folgt der Säer, auf den Pflanzer der Mäher. 2. Es sind nicht alle Pflüger, die den Ochsen sta…

  5. Spezial
    Pflüger

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Pflü|ger m. (-s,-) aradú (-dus) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pflueger

5 Bildungen · 5 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von pflueger

pflug + -er

pflueger leitet sich vom Lemma pflug ab mit Suffix -er, mit Umlaut-Wechsel.

pflueger‑ als Erstglied (5 von 5)

pflügerarm

DWB

pflueger·arm

pflügerarm , m. : beim anschaun von solchem wehe dem pflügerarm der pflug entsinkt. A. Grün 1, 164 .

pflügererz

DWB

pflueger·erz

pflügererz , n. das pflugeisen, die pflugschar: die erde, wund vom pflügererz. A. Grün 4, 293 .

pflügerstätte

DWB

pflueger·staette

pflügerstätte , f. : sie ( kaiser Josephs weisheit ) zerbrach die schwere sklavenkette, die ans joch den armen landmann schlosz, dessen schw…