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Paarung

nhd. bis spez. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Paarung

Paarung

Paar n. ‘zwei zusammengehörende Dinge von gleicher oder ähnlicher Beschaffenheit, zwei zusammengehörende oder eng miteinander verbundene Lebewesen verschiedenen Geschlechts’, mhd. pā̌r ‘zwei von gleicher Beschaffenheit’ (als Adjektiv ‘einem anderen gleich’), Entlehnung (nach der hd. Lautverschiebung) von lat. pār Adj. ‘von gleicher Beschaffenheit, gleich(kommend)’, substantiviert (m. f.) ‘wer sich einem anderen von gleicher Beschaffenheit zugesellt, Genosse, Genossin, Gatte, Gattin’, (n.) ‘Paar’ (in der Verbindung quinquaginta paria bovum ‘fünfzig Paar Ochsen’ mit ahd. giwet ‘Gespann’ glossiert). Vgl. mnd. pār, mnl. paer, nl. paar. – paar, ein paar indeklinables Indef.pron., bezeichnet eine unbestimmte Anzahl, eine Reihe von Personen oder Sachen einer Gattung, ‘einige, wenige’ (vgl. ein paar Taler), vor Zahlen auch ‘etwas mehr als’ (16. Jh.); ursprünglich ungenauer Gebrauch von Paar (s. oben), davon orthographisch durch Kleinschreibung unterschieden. paaren Vb. ‘zwei Dinge vereinigen, Tiere zur Fortpflanzung, Zucht paarweise zusammenbringen, kreuzen’, reflexiv (besonders von Tieren) ‘sich geschlechtlich vereinigen, begatten’ (16. Jh.), frühnhd. paren ‘sich zu zweien zusammenstellen, zusammenfügen, gesellen’ (15. Jh.); dazu Paarung f. (17. Jh.). – Der Wendung zu Paaren treiben ‘in die Enge treiben, in die Flucht schlagen’ (18. Jh.) liegt vielleicht zum parn, barn bringen ‘zur Krippe, zum Stall treiben’ (16. Jh.) zugrunde, indem unverstandenes parn, mhd. barn(e), zerdehnt baren, ahd. barno ‘Krippe’ (zu ahd. beran ‘tragen’, s. gebären) volksetymologisch an Paar angeschlossen wird. Oder zu mhd. bēr(e) ‘sackförmiges Fischnetz’, aus lat. pēra, griech. pḗra (πήρα) ‘Beutel, Ranzen’, also eigentlich ‘jmdn. in ein (Fisch-, Fang)netz treiben’.
1762 Zeichen · 46 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    paarungf.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    paarung , f. das zusammenpaaren und zusammengepaarte. Stieler 1411 : die paarung des Bachus mit dem schlafe. Lessing 8, …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Paarung

    Goethe-Wörterbuch

    Paarung 1 Zweierkonstellation von einem Mann u einer Frau; beim Mariagespiel Das Loos wurde..zur Entscheidung herbeigeho…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Paarung

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Paarung , soviel wie Begattung, s. Viehzucht ; in der Chemie, s. Diazokörper .

  4. Spezial
    Paarung

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Paa|rung f. (-,-en) 1 (Verbindung zu Paaren) ragrupamënt te pers m. , metüda adöm te pers f. , acopiamënt m. 2 (Verbindu…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit paarung

3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von paarung

paar + -ung

paarung leitet sich vom Lemma paar ab mit Suffix -ung.

paarung‑ als Erstglied (3 von 3)