Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
oftmal adv.
oftmal , oftmalen , oftmals , adv. durch zusammenrückung und ellipse entstanden wie manchmal, vielmal, mehrmals u. a.; jetzt samt den comparativischen bildungen veraltet und durch das einfache oft, öfter (öfters) wieder ersetzt ( vgl. gramm. 3, 131). 1 1) oftmal, oftmalen und comparativisch öfter (ofter-) mal, -malen, s. oft II, 2, a. 1@a a) oftmal Hulsius (1605) 5 a : wie ich selbst auch gar schwach gewest bin, und das oftmal, zuweilen länger zuweilen kürzer. Luther briefe 4, 541 ; anfangen zu jagen und oftmal wenig fangen. Schuppius 576 ; welche tropfen oftmal frieren. Brockes 2, 281 ; oftma…