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oeler

mhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 5 Wörterbücher
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
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2

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

öler m.

Bd. 13, Sp. 1277

öler , m. 1 1) mhd. oleier, öler, oleator Lexer 2, 154 ; nhd. oler voc. 1482 x 8 b , öler Stieler 1382 : ( niemand findet ) öler die nicht schmutzig sein. Fischart groszm. 9 neudruck; schweiz. öler, ölmüller, ölträger, hausierender spezereihändler Staub-Tobler 1, 182 . 2 2) österr. öler und ölerer: der oler oder kerzenzieher. Abr. a S. Clara etwas für alle 1, 486 ; wienerisch der öhlerer, seifensieder Höfer 2, 297 .

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ölerstm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    öler stm. ölmüller, -schläger, oleator Voc. 1482. Mone z. 10,320 f. ( 1297 ). oleier ib. 15,35 ( 1304 ).

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Öler

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    Öler , bey den Kammmachern, S. Adelung Ilen .

  3. modern
    Dialekt
    Öler

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Öler [Êlər Pfetterhsn. Obhergh. ] m. Ölmüller, Besitzer einer Öltrotte. — Idiotikon Schweiz. 1, 182.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit oeler

27 Bildungen · 3 Erstglied · 24 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von oeler

oe + -ler

oeler leitet sich vom Lemma oe ab mit Suffix -ler.

oeler‑ als Erstglied (3 von 3)

oeler als Zweitglied (24 von 24)

Fischgrœler

MeckWB

fisch·groeler

Wossidia Fischgrœler m. ein lautloser Bauchwind, Furz, so unhörbar wie der Fisch stumm ist Pa Parchim@Garwitz Garw .

Fultügutschœler

MeckWB

Wossidia Fultügutschœler m. Spülerin schmutziger Wäsche: sœbenteihn Fultügutschœlers im Klöppelreim.

Gröler

Campe

gro·ler

Der Gröler , des — s , d. Mz . w. d. Ez. einer der grölet, laut und widerlich schreiet.

kampföler

DWB

kampf·oeler

kampföler , m. bei Stieler 1382 : reunctor, qui olim ad luctam pugnatores ungebat; vgl. unter kämpfersalbe, Reineke wird zum kampf mit Isegr…

Kloppkamisöler

RhWB

Klopp-kamisöler Gummb Pl.: Kl. heissen die 1848er, die aus Sol u. dem NBerg ins OBerg kamen, um auch dort politische Unruhen hervorzurufen.

Knakschœler

MeckWB

Wossidia Knakschœler m. tadelnd ein schlechter, oberflächlicher Ackerer: dat is 'n Knakschœler, dei purrt un purrt Wa.

Milchkamisöler

RhWB

Milch-kamisöler Köln-Poulh m.: scherzh. Zentrifuge.

Mulmœler

MeckWB

mulm·oeler

Wossidia Mulmœler n. Spielbildung für Mul, Müling und ähnl. im Schmetterlingsreim Wo. V. 2, 1466 a.

opperschö̂ler

MNWB

opper·schoeler

° opperschö̂ler , m. ( Pl. -schö̂ler ) : in der Ausbildung befindlicher Kirchendiener, Meßdiener, Hilfsgeistlicher der bei der Messe und der…

parschö̂ler

MNWB

parsch·oeler

parschö̂ler , -schö̂lre , m. : in der Ausbildung befindlicher Geistlicher, junger Kleriker.

Pröler

MeckWB

pro·ler

Wossidia Pröler m. jem., der unordentlich arbeitet; he is 'n Pröler ein schlechter Ackerer (1890) Wa Waren@Jabel Jab .

schö̑ler

MNWB

scho·ler

~schö̑ler, m. , Domschüler der die persönliche Bedienung des Papstes oder Bischofs versieht. —

Smöler

MeckWB

Wossidia Smöler Pl. -s m. schlechte Holzkohle Schw.

(swāleken)hȫler

MNWB

° (swāleken)hȫler , schwalcken- , pl. , Nistlöcher der Schwalben (Hamb. Fischer 2, 3).

taubenhöler

DWB

taubenhöler , m. ' ein höler, ein loch, darin eine taube ihr nest hat ' Ludwig 1945 . vgl. DWB taubenloch .

todtenöler

DWB

todt·en·oeler

todtenöler , m. oder leichenbalsamirer, pollinctor. Stieler 1382 , vgl. DWB todtensalber .

Tröler

Campe

† Der Tröler , — s, Mz . gl. in der Schweiz, einer der trölet und zwar 1) Einer der gern Rechtshändel führet, vor Gericht streitet. 2) Ein R…