Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
obsieg m.
obsieg , m. der sieg über (ob) einen oder etwas; eine nun wieder veraltete ( vergl. obsiegen) bildung des 16. jh., die erst von Erberg 552 a aufgenommen ist: und pracht die andern in die flucht mit erlichem obsieg der feint. Aventin. 1, 53, 5 ; als sie nun im glück des obsigs schwebten. Frank chron. 161 a ; dannen sie in einer schrankn umb den obsieg kämpfen und zankn. Ayrer 143, 13 ; weil du davon kamst mit dem leben und uns den obsieg erworben. 158, 24 ; zum obsiege glückliche hoffnung schöpfen. Harsdörfer gesprächsp. 1, 93 ; nachdem er durch den obsieg rechtens an den bettelstab gebracht. l…