Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
obschweben verb.
obschweben , verb. 1 1) oben, über etwas schweben, obenauf sein: ein blum der felder, die heut .. obschwebet, morgen verdorret, abgestorben ist. Agricola sprichw. 101 b ; aufm wasser oft schiff wern untergangen, hett nicht obschwebt des creutzes fahnen. Corner, Kehrein kirchenl. 1, 365, 9 ; uneigentlich: das unser canones und gewonheit sollen fürgeben und obschweben. Luther 6, 320 b ; das wort gottes, das billig soll obschweben. br. 1, 600; des ( gottes ) güt und gnad stät ist obschweben. H. Sachs 13, 265, 22 ; wann sein güt schwebet ewig ob. 1, 159, 34 ; ( er hat ) bei dem gemeinen mann grosz…