Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nirgendwo adv.
nirgendwo , adv. verneintes irgendwo ( th. 4 2 , 2159), nicht irgendwo, an keinem orte. Rädlein 677 a ; danke gott, wer hände hat, dasz er sich kan selbst versorgen, der, der selbst nicht hände hat, kriegt sie nirgend wo zu borgen. Logau 3, 9, 88 ; wer überall herum vagirt, ist nirgendwo daheim. Paulini philos. luststunden (1709) 1, 384 ; ich habe nirgendwo den wahren .. trieb, die seelen zu gewinnen .. gefunden. Hermes Soph. (1776) 1, 480 ; doch sie, die er nirgendwo findet. Voss Ov. verw. 6, 19 ; und der arme bettgenosz, mein Menelaos, nirgendwo erscheinet er. Arist., thesmoforien 867 ; wer …