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Necker

mnd. bis Dial. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
Anchors
11 in 8 Wb.
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Necker

Bd. 4, Sp. 308
Necker, Jacques, geb. 1732 zu Genf, durch seinen Vater, einen Professor, aus Brandenburg stammend, erwarb sich als Compagnon des Bankierhauses Thélusson ein großes Vermögen, dadurch, sowie durch einige nationalöconomische Schriften und sein einfaches Wesen Achtung, wurde 1777 Generaldirector der franz. Finanzen u. stellte den Staatskredit wieder her, indem er die schlechte Wirthschaft mit dem Staatseinkommen verbesserte; 1781 wurde er entlassen, namentlich weil er die Privilegirten besteuern wollte und einen Rechenschaftsbericht über seine Finanzverwaltung veröffentlichte. Sein Nachfolger de Calonne mißbrauchte den durch N. geschaffenen Staatskredit um die Finanzen vollends zu ruiniren, daher wurde N. 1788 in der Noth abermals gerufen. Er wußte kein anderes Mittel als Besteuerung der Privilegirten durch Generalstände, erwirkte deren Berufung, zeigte sich aber zur Leitung derselben gänzlich unfähig u. wurde den 11. Juli entlassen, als sich der König zu einer Reaction gegen das Vorgehen des 3. Standes, der sich zur Nationalversammlung erklärt hatte, entschloß. In Folge der Unruhen vom 11. bis 14. Juli wieder berufen, konnte N. mit der Nationalversammlung, die bereits von der Revolution vorwärts getrieben wurde, nicht lange in Uebereinstimmung bleiben und zog sich im Sept. 1790 nach Coppet bei Genf zurück, wo er 1804 st. Seine Frau Susanne, eine Predigerstochter, gest. 1794, war Schriftstellerin, seine Tochter die bekannte Madame Staël.
1458 Zeichen · 18 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    neckerM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    necker , M. nhd. Wasserelf, Nix ÜG.: lat. neptunius Hw.: vgl. mhd. nickes, mnl. nicker Q.: SL E.: germ. *nikwis, nikwisi…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    NeckerDer

    Campe (1807–1813) · +4 Parallelbelege

    Der Necker , — s, Mz . gl.; die — inn, Mz. — en . eine Person, welche neckt, besonders welche gern neckt. Ehemahls gebra…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Necker

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Necker , Jacques, geb. 1732 zu Genf, durch seinen Vater, einen Professor, aus Brandenburg stammend, erwarb sich als Comp…

  4. modern
    Dialekt
    Necker

    Südhessisches Wörterbuch

    Necker Band 4, Spalte 949-950

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit necker

17 Bildungen · 10 Erstglied · 7 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von necker

neck + -er

necker leitet sich vom Lemma neck ab mit Suffix -er.

necker‑ als Erstglied (10 von 10)

neckerei

DWB

necke·rei

neckerei , f. das anhaltende und wiederholte necken in boshafter, mutwilliger, schadenfroher oder blosz harmloser, scherzhafter absicht: and…

Nêckerey

Adelung

necke·rey

Die Nêckerey , plur. die -en, das wiederhohlte Necken; ohne Plural. Ingleichen kleine Beleidigungen, welche darauf abzielen, den andern zu r…

neckerin

DWB

neck·erin

neckerin , f. eine die gern neckt: 'komm hervor, du schelm', und er faszte in gedanken hinter sich, die neckerin heranzuziehen. Freytag hand…

Neckerlescheiß

PfWB

Neckerle-scheiß m. : ' auffälliger Mensch '. Der sieht grad aus wie der Neckeʳlescheiß vun Nürnberg [ GH-Zeisk ].

neckerlînslaher

Lexer

neckerlin·slaher

neckerlîn-slaher stm. freiknecht, miles mercenarius Frisch 2,5 b ( »weil sie den feinden in der flucht nacheilten u. im nacken waren« ). des…

neckerlīnslaher

KöblerMhd

neckerlīnslaher , st. M. nhd. Freiknecht Q.: Just (1420-1430) E.: s. slahen W.: nhd. DW- L.: LexerHW 2, 47 (neckerlînslaher)

Neckertal

GWB

necker·tal

Neckertal Neckartal Am Rhein und Main, im Neckerthal [ und Necker GWB 53,33 EilferGhasel 1 ] ,|Man bringt mir lächlend Eilfer GWB 6,302 Eilf…

necker als Zweitglied (7 von 7)

Dannecker

Herder

dann·ecker

Dannecker , Johann Heinrich von, geb. 1758 zu Waldenbuch bei Stuttgart, kam 1771 an die Karlsschule, wo er sich für die Bildhauerkunst entsc…

eichenecker

DWB2

eichen·ecker

eichenecker f. eich-: ⟨1569/70⟩ haushaltung in vorwerken 210 E./W. 1911 Müller-F. obs. mdaa. 1,274 b .

Hohnecker

Campe

hohn·ecker

Der Hohnecker , des — s , d. Mz . w. d. Ez. einer der Andere hohneckt.

Neunecker

RhWB

neun·ecker

Neun-ecker nę·i.n- m.: 1. Hornisse Saarl-Pachten (wohl Mischform < Neinangel + Horneckersch ). — 2. verächtl. widerspenstiger, eigensinniger…

Schweinecker

DRW

schwei·necker

Schweinecker, n. Sammelbezeichung für Eicheln und Bucheckern uä. als Schweinefutter insb. im Wald bdv.: Schweinemast (I) vgl. Ecker, Nacheck…

Tennecker

Herder

tenn·ecker

Tennecker , Christian Ehrenfried Seifert von, geb. 1770 zu Bräunsdorf bei Freiberg, 1791 im sächs. Militär, stieg bis zum Cavalleriemajor, w…