Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
näpfchen n.
näpfchen , n. deminutivum zu napf ( vgl. näpflein): denn es ist beim mahl das letzte ( das eingemachte ) klein in näpfchen aufgesetzte, wenn man nur zur lust noch iszt. Rückert 228 ; die maler bedienen sich der näpfchen zu ihrem öl und ihren farben. Jacobsson 3, 128 a ; botanisch, napfähnliches blüthen- oder fruchtlager bei flechten, eicheln u. ä.: alveoli, die näpfchen oder die kelche, worin verschiedene früchte und blüthen sitzen, z. b. das näpfchen einer nelke, die kappe einer eichel. Nemnich 1, 211 ; wenn der münzer ... die kleinen näpfchen der eicheln auf die .. probirwage setzte, um das …