Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nägelmal n.
nägelmal , n. eindruck, narbe von nägeln, besonders von den nägelwundmalen Christi. Frisch 2, 6 b : er ( Thomas ) aber sprach zu inen, es sei denn, das ich in seinen henden sehe die negelmal, und lege meinen finger in die negelmal. Joh. 20, 25 ; bruder Liedlhart geht ein, ist verkleid mit einem andern part oder larfen, hat in händen und füszen, wie auch in der seiten, nägelmahl gemacht, breit die händ ausz und spricht: also ich je verlarfet bin, dasz man mich gar nicht kennen kan, sicht mich für sanct Franciscum an. J. Ayrer 3017, 18 K.; ich umfange, herz und küsse der gekränkten wunden zahl u…