Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachschleichen verb.
nachschleichen , verb. mhd. nâch slîchen, schleichend folgen, besonders um zu spähen, aufzuspüren, zu erfahren, zu erreichen oder zu gewinnen. 1 1) ohne dativ: und schlosz beim unverwahrten schatze die heimlich nachgeschlichne katze im raum der speisekammer ein. Langbein (1854) 2, 313 . 2 2) mit dativ 2@a a) der person mit persönlichem subjecte ( oder auch von der thierwelt ): mhd. Hagne wart ir innen, er sleich in tougen nâch. Nibel. 1474, 1 ; Arnîve sleich im sanfte nâch: diu vrâgte in war er wolde und waʒ er werben solde. Parz. 626, 24 ; nhd. also wellen wir den cristen nach schleichen mit …