Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachklang m.
nachklang , m. mhd. nâchklanc, nachtönender klang, nach- und wiederhall. 1 1) eigentlich: und summt im klaviere der nachklang. Voss Luise 3, 2, 308 ; erweckt vom nachklang süszer lieder, der halb verweht aus ihrem ohr entflieht. Wieland Oberon 8, 74 ; vor- und nachklang ( beim singen ) ist ein feler. Wagenseil tabulatur 531 , s. th. 5, 945; er sprachs.ein nachklang fuhr mir gewaltig durch mein gebein dahin. Klopstock 1, 55 . 2 2) übertragen auf die innere welt. 2@a a) von erinnerung, nachempfindung und urtheil: jeden nachklang fühlt mein herz froh- und trüber zeit. Göthe 1, 111 ; was soll der …