Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachhall
nachhall , m. nachbleibender, nachtönender hall, auch wiederhall, echo. a a) eigentlich: aber von ihrer drommet erscholl nicht der freudige nachhall. Klopstock 2, 139 ; gelinde mit lispelndem wehn wie der nachhall des Eurotas. 1, 170 ; und ich lasz hinsterben den neuen unton gleich dem nachhall. 7, 3 ; hell dann tönt in den waldungen eures gesanges nachhall. Voss Luise 1, 38 ; hell wird meine leier; denn ein gottesstrahl berührt sie, wecket ihre saiten auf zu seinem nachhall. Herder 1, 212 Hempel; ewger, ewger nachhall ward in mir der sternenklang. 1, 216 ; traurig tönt der harfe nachhall wied…