Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nacharten verb.
nacharten , verb. 1 1) in die art schlagen, eines andern leiblichen oder geistigen merkmalen ähnlich werden, nachgerathen. zuerst, wie es scheint, bei Emmelius 1592 bl. B 1 b ( s. Weigand 2, 176 ), entstanden aus der älteren präpositionalen fügung: du bist nâch im geardet. Herbort Troj. 12789 . sieh her, liebe tochter, sieh her! wie doch das nachartet! diese stirn und dieses kinn! 'ganz des alten Lyk! unverkennbar.' Engel 12, 352 . mit dativ, gleich arten nach einem theil 1, 573 ( schon mhd. und er artet nâch den vippern liedersaal 2, 627, 3); er wird seinem vater nicht nacharten, non patrissa…