Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
musselin m.
musselin , m. gewebe aus Mossul ( in der türkischen provinz Bagdad ) von feiner baumwolle, nesseltuch. seit dem vorigen jahrh. über Frankreich bei uns eingeführt, wovon die schreibung mousseline zeugt, die sich bald zu gunsten der oben angeführten verloren hat: was kümmerts ihn, ob unsre weiber in gröberen oder feineren musselin, in seide oder wolle gekleidet sind? Wieland 8, 302 ; Norberg schickt dir das stück musselin zum nachtkleide. Göthe 18, 4 ( vorher nesseltuch); dort gleite ( du fliege ) durch die falte, im zarten musselin, bis zu dem tiefen spalte des warmen busens hin. Bürger 5 a ; d…