Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
misztrauen n.
misztrauen , n. der substantivisch gesetzte infinitiv des vorigen, mhd. missetrûwen: das misztrauen, diffidentia, suspicacio Stieler 341 ; das misztrauen sei ganz wider die art der aufrichtigen redlichen Teutschen; und wann sie nit besser trauten als die ausländer, so würden sie nicht so oft von ihnen betrogen worden sein. Simpl. 4, 412 Kurz; misztrauen .. ist von jeher die begleitung des unglücks gewesen. Schiller hist.-krit. ausg. 3, 548 ; natürlich, ritter! argwohn folgt auf misztraun! Lessing 2, 357 ; das misztraun ist die schwarze sucht der seele. H. v. Kleist fam. Schroffenstein 1, 2 ; e…