Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
meinetwillen adv.
meinetwillen , adv. mea gratia, in der verbindung um, älter auch durch meinetwillen, entstanden aus dem acc. um meinen willen, mit eingeschobenem t ( vergl. meinethalben, meinetwegen), durch die form meinentwillen hindurch ( vergl. die form deinentwillen schon aus Keisersberg theil 2, 913 ); es kommt, wenn das 16. jahrh. auch noch jenen unverbundenen acc. braucht (wenn euch die menschen umb meinen willen schmehen und verfolgen. Matth. 5, 11 ), doch seit dieser zeit empor: umb meinetwillen, von meinetwägen, mir ze dienst und zuo gefallen, mea gratia. Maaler 286 d ; um meinetwillen. Galmy 30; ic…