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Meili

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Meili

Bd. 13, Sp. 552
Meili, Friedrich, Jurist, geb. 2. April 1848 in Hinweil im Kanton Zürich, promovierte 1870 in Jena und ließ sich 1871 in Zürich als Rechtsanwalt nieder. 1880 habilitierte er sich an der dortigen Universität, ward 1885 zum außerordentlichen Professor und 1890 zum Ordinarius für modernes Verkehrsrecht, internationales Privatrecht und vergleichendes Recht ernannt; auch wurde ihm nachher (1895) zugleich die Vertretung des schweizerischen Privatrechts übertragen. Seit 1904 zog er sich auf das Gebiet des internationalen Staatsrechts zurück. Von seinen zahlreichen Publikationen seien genannt: »Das Telegraphenrecht« (Zür. 1871, 2. Aufl. 1873); »Die Haftpflicht der Postanstalten« (Leipz. 1877); »Das Pfand- und Konkursrecht der Eisenbahnen« (das. 1879); »Das Telephonrecht« (das. 1885); »Das Recht der modernen Verkehrs- und Transportanstalten« (das. 1888); »Die Anwendung des Expropriationsrechts auf die Telephonie« (Basel 1888); »Die Kodifikation des internationalen Zivil- und Handelsrechts« (Leipz. 1891); »Geschichte und System des internationalen Privatrechts im Grundriß« (das. 1892); »Institutionen der vergleichenden Rechtswissenschaft« (Stuttg. 1898); ferner »Internationale Eisenbahnverträge und speziell die Berner Konvention über das internationale Eisenbahnfrachtrecht« (Hamb. 1887); sodann: »Über die Frage des Schutzes der Erfindungen sowie der Marken, Muster und Modelle in der Schweiz« (Bern 1878); »Das Markenstrafrecht auf Grund des eidgenössischen Markenschutzgesetzes« (das. 1888); »Die Prinzipien des schweizerischen Patentgesetzes«(Zürich 1890); »Die schweizerische Gerichtspraxis über das literarische, künstlerische und industrielle Eigentum« (Teil 1, das. 1891); »Die Lehre der Prioritätsaktien« (das. 1874); »Die Gesetzgebung und das Rechtsstudium der Neuzeit, Reformgedanken« (Dresd. 1894); »Der Staatsbankrott und die moderne Rechtswissenschaft« (Berl. 1895); »Das internationale Privatrecht und die Staatenkonferenzen im Haag«; »Die rechtliche Stellung der Automobile« (Zürich 1902); »Das internationale Zivil- und Handelsrecht« (das. 1902, 2 Bde.; engl. Übersetzung von Kuhn, New York; in japan. Sprache 1906); »Das internationale Zivilprozeßrecht« (Zürich 1904–06, 3 Tle.). Auch verfaßte M. zahlreiche Rechtsgutachten, so im Auftrage des Schweizer Bundesrats: »Rechtsgutachten und Gesetzesvorschlag, betreffend die Schuldexekution und den Konkurs gegen Gemeinden« (Bern 1885) und »betreffend die Errichtung einer eidgenössischen Rechtsschule« (Zürich 1890).
2493 Zeichen · 29 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Meili

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Meili , Friedrich , Jurist, geb. 2. April 1848 in Hinweil im Kanton Zürich, promovierte 1870 in Jena und ließ sich 1871 …

  2. modern
    Dialekt
    Meili

    Schweizerisches Idiotikon · +1 Parallelbeleg

    Meili Band 4, Spalte 314 Meili (I) N. 4,314

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meili‑ als Erstglied (16 von 16)

Meilibir(eⁿ)

Idiotikon

Meilibir(eⁿ) Band 4, Spalte 1491 Meilibir(eⁿ) 4,1491

meilich

DWB

meil·ich

meilich , adv. aus mechlich, s. mählich sp. 1456.

meilîchen

Lexer

meili·chen

meilîchen adv. so fröhlich wie im mai, voller freude Wsp. 169.

Meilichĭos

Meyers

meili·chios

Meilichĭos (»der Milde«), Beiname mehrerer griechischer Götter, besonders des Zeus als Sühngott.

meilicht

DWB

meil·icht

meilicht , meilig , adj. mit flecken versehen, flecke habend: als ein mailiger spiegel poliert wirt, auf dasz er glat werde. Berthold teutsc…

Meilied

Idiotikon

mei·lied

Meilied Band 3, Spalte 1096 Meilied 3,1096

meilig

FWB

1. ›fleckig (von der Haut); grau (von Wolken); faulig (vom Obst)‹; 2. ›befleckt, schadhaft, schuldig, sündhaft‹; Ütr. zu 1

meiligen

DWB

meil·igen

meiligen , verb. beflecken: maculare mailigen, vermailen Dief. nov. gloss. 243 a ; daʒ geschech nimmer fraw, das ich mailig den garten meins…

meiligen

FWB

1. ›jn. schmutzig machen, verschmutzen; etw. (z. B. den brief) beschädigen‹; 2. ›sich belasten, in Schwierigkeiten bringen‹; vgl. meilen 2, …

meiligôn

AWB

meil·igon

meiligôn sw. v. ( zum Ansatz eines ôn- Verbs vgl. Schatz, Germ. S. 358 ), mhd. meilegen, meiligen, frühnhd. meiligen ( vgl. DWb. VI,1911 ), …

meiligung

DWB

meiligung , f. befleckung: wann solich mailigung meiner eeren dermaszen zu gedulden, mir kainswegs laidlichen ist. urk. Max. nr. 251.

meiligunge

KöblerMhd

meili·gunge

meiligunge , st. F. nhd. „Meiligung“, Samenerguss, Beflecktung, Verletzung Q.: DRW (1371/1382) E.: s. meiligen W.: nhd. Meiligung, F., „Meil…

meiligōn

KöblerAhd

meiligōn , sw. V. (2) nhd. „meiligen“, sich versündigen ne. sin (V.) against ÜG.: lat. commaculare Q.: N (1000) E.: s. meil, meila* W.: mhd.…

Meililje

WWB

mei·lilje

Mei-lilje f. [ Det Bür] Maiglöckchen (Convallaria majalis) (Frbg.).

meilinc

Lexer

meil·inc

meilinc stm. die meyling sollen im merzen und apprillen gefangen werden Hpt. 14,176. nach Nemn. 2,1211 heisst der zweijährige salmo thymallu…