Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
maultrommel f.
maultrommel , f. crembalum, brummeisen, eisernes tongerät mit einer elastischen zunge, das zwischen den zähnen gehalten und gespielt wird, so dasz die mundhöhle den resonanzboden bildet. der zweite theil der zusammensetzung erscheint in der älteren sprache in der formverschiedenheit, wie das einfache trommel ( s. d. ) selbst: ( sie tanzten ) nach den lustigen schalmeyen, seifelen, pfeifenbeukelen, hend und maul, lullenpfeifen, schwegeln, maultrummen, schnurren. Garg. 82 b ; ob aber die mauldrummen (deren die junge bursch zu Romrod sich des nachts auf der straszen gebrauchte) auch unter das sai…