Hauptquelle · Deutsches Rechtswörterbuch
Mannbuße
Mannbuße, f. Geldzahlung (Wergeld) als Entschädigung für die Tötung oder Verletzung eines Menschen, die an dessen Herrn oder nächsten Verwandten zu entrichten ist vgl. Blutgeld (I), Manngeld (I) ægþer ge mægbote ge manbote fullice gebete [zahle Buße für den (Erschlagenen), sowohl als Verwandten (an die Sippe) wie als Untergebenen (an dessen Herrn)] 1014 Liebermann,AgsG. 263 den munt, ogen, nesen, tungen, oren unde des mannes gemechte, hande unde vöte, desser jewelik, dar ein man ane beleidiget wert, dat schal men mit einer halven manbote beteren 14. Jh. Bunge,Rbb. 123 Faksimile wil averst de j…