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malta

ahd. bis spez. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
Anchors
7 in 7 Wb.
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Malta

Bd. 4, Sp. 83
Malta, bei den alten Griechen Melite, Insel im mittelländ. Meere zwischen Sicilien und Afrika, 53/4 QM. groß, bildet mit den kleineren Inseln Gozzo, Comino und Cominotto eine den Briten gehörige Gruppe, die auf 10 QM. 128000 E. sehr gemischter Abkunft zählt. M. ist ein Kalkfelsen, vielfach zerklüftet, durch künstlichen Anbau zu einer wunderbaren Fruchtbarkeit gebracht; jeder Fleck ist benutzt, zum Theil mit Erde bedeckt, die seit dem 16. Jahrh. aus Sicilien herübergeführt wird, u. aus Cisternen bewässert. Man baut Getreide, doch für den Bedarf lange nicht genug, edle Südfrüchte, etwas Zuckerrohr und Indigo, hauptsächlich aber Baumwolle. Hauptstadt ist la Valette, eine Festung mit unbezwinglich en Werken, einem trefflichen Hafen, großen Arsenalen u. Werften. Die alte Hauptstadt ist Citta Vecchia; außer diesen gibt es noch 10 befestigte Küstenpunkte. M. ist die Hauptstation der engl. Mittelmeerflotte, sowie der engl. Dampfschiffahrt im Mittelmeere, daher von unschätzbarem Werthe für England. Die Regierung ist in den Händen des Gouverneurs, dagegen ernennen die Einw. ihre Municipalbeamten und Richter, haben auch ihre eigenen Gesetze. — In frühester Zeit wurde M. von Phöniziern colonisirt, hierauf von jonischen Griechen, Carthagern, Römern, im 8. Jahrh. n. Chr. von den Arabern; 1090 wurde es von den sicil. Normannen erobert und blieb bei Sicilien bis es Kaiser Karl V. den aus Rhodus vertriebenen Johannitern überließ, die es 1565 gegen die Türken heldenmüthig behaupteten; sowohl die ungeheuren Festungswerke als der wunderbare Anbau stammen aus der Zeit der Johanniter. Bonaparte nahm die Insel 1798 ohne Schuß; die franz. Besatzung wurde jedoch von den Engländern ausgehungert; diese sollten sie dem Frieden von Amiens gemäß herausgeben, thaten es aber nicht u. haben sie bis auf den heutigen Tag behalten.
1832 Zeichen · 31 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    malta

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +1 Parallelbeleg

    meltaAWB daneben maltaAWB, molta²AWB, multaAWB f. ō(n)-St., das Wort begegnet nur in Gl., am frü- hesten ist melta beleg…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    MALTA

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +1 Parallelbeleg

    MALTA name einer pflanze. Graff 2,723. beta malta sumerl. 40,11. atriplex malta das. 60,35. mercurialis malta das. 62, 7…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Malta

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Malta , bei den alten Griechen Melite , Insel im mittelländ. Meere zwischen Sicilien und Afrika, 5 3 / 4 QM. groß, bilde…

  4. Spezial
    malta

    Ladinisch-Deutsch (Mischí)

    malta [māl·ta] f. (-tes) 1 Mörtel m., Mauerbewurf m., Putz m. 2 (paltan) Morast m., Schlamm m. ◆ malta chimica chemische…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit malta

11 Bildungen · 6 Erstglied · 5 Zweitglied · 0 Ableitungen

malta‑ als Erstglied (6 von 6)

maltaksīse

KöblerMnd

maltaksīse , F. Vw.: s. moltaksīse

malta als Zweitglied (5 von 5)

ciamalta

LDWB1

ciamalta [ćia·māl·ta] f. (Chenopodium bonus-henricus) ‹bot› Wilde Melde f. , Guter Heinrich m . → spinot salvare.

hermalta

AWB

herm·alta

hermalta sw. f. ; zu möglichen etym. Zusammenhängen vgl. Marzell, Wb. 1,441 u. Björkman, ZfdWortf. 3,269. hermalt-: nom. sg. -a Gl 4,363,6 (…

mënamalta

LDWB1

mena·malta

mënamalta [më·na·māl·ta] m./f.inv. ‹umor› Drahtzieher(-in) m.(f.), Hintermann m. → LDWB1 moscëdapolënta.

scozmalta

KöblerAhd

scozmalta , st. F. (ō)?, sw. F. (n)? Vw.: s. skozmalta*

skozmalta

KöblerAhd

skozmalta , st. F. (ō)?, sw. F. (n)? nhd. „Schoßmelde“, Beifuß ne. artemisia ÜG.: lat. artemisia Gl, monoglossa Gl Q.: Gl (12. Jh.) E.: s. s…