Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lützel n.
lützel , n. parum. 1 1) die form dieses wortes, welches im 16. jahrh. für die hochdeutsche schriftsprache selten wird, im 17. sich nur noch in spuren zeigt und über diese zeit hinaus, auszer in eigennamen, wo es sich erhalten, nicht mehr vorkommt, ist westgermanisch ( Zimmer in Haupts ztschr. 19, 409 ): alts. luttil, ags. lytel, ahd. luzzil und liuzil, mhd. lützel; das goth. und altnordische haben für den u- vocal î: goth. leitils, altn. lîtill. es führt zurück auf das ags. neutr. und adv. lyt, alts. lut und liut, parum, mhd. lütze, lüz klein, gering, wenig; und eine gleichbedeutende nebenable…