Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lünse f.
lünse , f. achsnagel: dieser entzog den rädern die lünsen. Stolberg 13, 321 ; jetzo geh ich zum schmiede, dem zauderer! ob er nicht endlich an die zerbrochene lünse mir neu den nagel geschweiszt hat. Voss Luise 3, 2, 51 . Die älteste und einfachste form des vielgestaltigen wortes ist lun und lune, beides fem., ahd. lun, luna. Graff 2, 221. 222 . Lexer wb. 1, 1982 ; jenes verändert zu lan ( vgl. lannagel sp. 188), und zu laun, was auf die länge des a in der vorhergehenden form hinweist: luno, laun, clavis axi anteriori parti infixus. Dief. nov. gloss. 241 a ; ferner zu lon und lün ebenda; diese…