Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lüftlein n.
lüftlein , n. ( nach luft 1) leise wehender luftzug, linde luftbewegung: eine ( schuppe des Leviathan ) rüret an die ander, das nicht ein lüftlin da zwisschen gehet. Hiob 41, 7 ; eine gar grosze stille, dasz sich auch nicht ein lüftlein gerühret. Andersen oriental. reisebeschr. (1696) 1, 2 ; da geht ein süszes lüftlin rein vom grünen waldt. Alberus fab. (1550) 176 ; schier ohne luft wehet nun ein schwaches lüftelein. Weckherlin 766 ; dadurch solt nur ein lüftlein wehen. 726 ; und wenn denn unterweilen will ein rauhes lüftlein wehen. P. Gerhard 12, 44 Gödeke; mein leben ist sehr kurz und schwac…