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Löning

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Löning

Bd. 12, Sp. 706
Löning, 1) Karl, geb. 1791, gest. 18. Juli 1819, beging, Karl Sand (dem Mörder Kotzebues) nacheifernd, 1. Juli 1819 ein erfolgloses Attentat auf den nassauischen Regierungspräsidenten v. Ibell (s. d.). 2) Edgar, Staats- und Kirchenrechtslehrer, geb. 14. Juni 1843 in Paris, habilitierte sich 1869 in Heidelberg, war seit 1870 als Beamter im Elsaß, seit 1872 als außerordentlicher Professor in Straßburg tätig, ging 1877 als ordentlicher Professor der Rechte nach Dorpat, 1883 nach Rostock, 1886 nach Halle. Er schrieb: »Die Verwaltung des Generalgouvernements im Elsaß« (Straßb. 1874); »Geschichte des deutschen Kirchenrechts« (das. 1878, Bd. 1 u. 2); »Die Haftung des Staates aus rechtswidrigen Handlungen seiner Beamten« (Frankf. a. M. 1879); »Die Befreiung des Bauernstandes in Deutschland und Livland« (Riga 1880); »Lehrbuch des deutschen Verwaltungsrechts« (Leipz. 1884); »Die Gemeindeverfassung des Urchristentums« (Halle 1888); »Die Repräsentativverfassung im 19. Jahrhundert« (das. 1899); »Grundzüge der Verfassung des Deutschen Reichs« (Leipz. 1901, Sammlung Göschen); »Die Gerichtsbarkeit über fremde Staaten und Souveräne« (Halle 1903). Mit Conrad, Elster und Lexis gab er das »Handwörterbuch der Staatswissenschaften« heraus (2. Aufl. 1898–1901, 7 Bde.), auch ist er Mitherausgeber der »Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik« und besorgte die 6. Auflage von Bluntschlis »Allgemeinem Staatsrecht« und »Allgemeiner Staatslehre« (Stuttg. 1885 u. 1886). 3) Richard, Rechtsgelehrter, Bruder des vorigen, geb. 17. Aug. 1848 in Frankfurt a. M., habilitierte sich 1875 an der Universität Heidelberg, wurde 1878 daselbst außerordentlicher und 1882 ordentlicher Professor in Jena. Er schrieb: »Quid statuendum sit de eo, qui condemnatus in crimen reciderit?« (Teil 1, Berl. 1869); »Der Vertragsbruch im deutschen Recht« (Straßb. 1876); »Der Reinigungseid bei Ungerichtsklagen im deutschen Mittelalter« (Heidelb. 1880), »Die Widerklage im Reichszivilprozeß« (Berl. 1881); »Grundriß zu Vorlesungen über deutsches Strafrecht« (Frankf. 1885); »Die strafrechtliche Haftung des verantwortlichen Redakteurs« (Jena 1889); »Die Hamlet-Tragödie Shakespeares« (Stuttg. 1893); »Über ältere Rechts- und Kulturzustände an der fürstlich sächsischen Gesamt-Universität Jena«, Rede (Jena 1897); »Geschichte der strafrechtlichen Zurechnungslehre« (Bd. 1, das. 1903).
2364 Zeichen · 45 Sätze

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Löning

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Löning , 1) Karl , geb. 1791, gest. 18. Juli 1819, beging, Karl Sand (dem Mörder Kotzebues) nacheifernd, 1. Juli 1819 ei…

  2. modern
    Dialekt
    Lœningm.

    Nachträge (Mecklenb.)

    Wossidia Lœning m. Karobube Wo. Sa. Syn. s. Rutenbuer.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit loening

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Zerlegung von loening 2 Komponenten

loen+ing

loening setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

loening‑ als Erstglied (2 von 2)

Löningen

Meyers

loen·ingen

Löningen , Flecken im Großherzogtum Oldenburg, an der Alten Hase und der Staatsbahnlinie Essen-L., hat eine evang. Kapelle, eine kath. Kirch…

Ableitungen von loening (1 von 1)

lö̂ninge

MNWB

lö̂ninge , f. , Löhnung, Ablohnung, Bezahlung, l. des volkes Löhnung der Arbeitsleute.