Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
loblied n.
loblied , n. lied zum lobe eines: hin ze gote mit mîner zungen wirt in frônekôre ein lobeliet von dir gesungen. Neidhart 101, 17 ; mit ehren, wein, von dir bemeistert, und deinem flüszgen feur begeistert, stimm ich zum danke, wenn ich kann, ein dir geheiligt loblied an. Lessing 1, 50 ; faulheit, itzo will ich dir auch ein kleines loblied bringen. 51 ; mit genitiven oder possessiven des subjects (mein loblied das loblied das ich singe, vgl. dazu lob 3, c sp. 1075): ich lasz euch allen wein und liebe; der greis nur soll mein loblied sein. Gellert 1, 12 ; mein loblied ehrt dich freilich nicht. E.…