Eintrag · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)
- Anchors
- 4 in 4 Wb.
- Sprachstufen
- 2 von 16
- Verweise rein
- 1
- Verweise raus
- 4
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1200–1600
Mittelniederdeutschlipen
Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg
lipen, sw. v. eine lipe, d. h. eine dicke Unterlippe machen (und dabei die Zunge weisen), ein schiefes Maul (oder auch A…
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modern
Dialektlipen
Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg
lipen ein schiefes Maul oder Auge gegen jem. manchen, s. anlipen Bd. 1, 342.
Verweisungsnetz
7 Knoten, 4 Kanten
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit lipen
8 Bildungen · 0 Erstglied · 8 Zweitglied · 0 Ableitungen
‑lipen als Zweitglied (8 von 8)
anlîpen
MNWB
* anlîpen , swv. , jem. ein schiefes Gesicht ziehen.
beslîpen
MNWB
beslîpen , stv. , 1. abschleifen; wȫrde b. seinen Reden Schliff geben. 2. ênem de lēde b. dem Missetäter die Glieder brechen, ausrenken durc…
entslîpen
MNWB
entslîpen , stv. , prät. entslê(i)p, entgleiten.
holipen
KöblerMhd
holipen , sw. V. Vw.: s. holhipen
schlipen
KöblerGot
schlipen , red. V. (4) Vw.: s. slēpan* L.: Krause, Handbuch des Gotischen 22
tolipen
KöblerMnd
tolipen , sw. V. Vw.: s. tōlīpen?
ungeslîpen
MNWB
ungeslîpen , -geslîpet , -geschlîpet , adj. (flekt. -geslîpen-, -d- ): 1. (Steine:) ungeschliffen , roh, „ 700 furstene, dat 100 ... ungesli…
vorslîpen
MNWB
vorslîpen , stv. , v. lâten (bildl.:) schleifen, schleppen lassen.