Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
leffur
353,55 (Wien, Cod. 901, spätes 12. Jh.) und
im T:
‚Lippe; labium, labrum‘〈Var.: lefr〉.
Bis auf Gl. 3,353,55 lefr sind nur Formen
des Pl. belegt. Vielleicht handelt es sich, wie
auch die Bed. nahelegt, um ein urspr. Plurale-
tantum. – Nhd. mdartl. lothr. leffer f.
‚Lip-, luxem. lèffer, löffer f., rhein. liffer, lif-
pe‘
fert, löffer f.; vgl. auch schweiz. läff n. (wohl
neugebildeter Sg. zum Pl. läffer)
‚Lippe,,
Maul des Rindes, Schnauze des Schweins‘
schwäb. leffe f.
‚Maul‘.