Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lebewohl n.
lebewohl , n. aus der abschiedsformel lebe wohl ( sp. 401) entwickeltes substantiv, in der bedeutung des ältern abschied wol erst nach der mitte des vorigen jahrh. in schwang gekommen: ein so gepresztes lebewohl. Klinger 1, 73 ; beim lebewohl. Gotter 1, 50 ; dem taumel des lebewohls endlich entflohn. Göthe 26, 84 ; man sieht der mütter heer die weite burg durchschweifen, zum letzten lebewohl die säulen noch umgreifen und küssen den empfindungslosen stein. Schiller zerstörung von Troja 86 ; es heiszt das lebewohl nehmen, geben, sagen: gieb auch mir lebewohl. Klinger theat. 2, 160 ; nicht im tum…