Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
langeweile f.
langeweile , f. zusammenrückung aus lange weile sp. 159; über die entwickelung dieser form vergl. auch unter kurzweile theil 5, sp. 2856. 1 1) die zusammenrückung zeigt sich erst in den schriften des vorigen jahrhunderts, jedenfalls als folge einer theilweise veränderten betonung der alten verbindung, dergestalt dasz man nicht mehr blosz lange weíle sprach, sondern mit hervorhebung des adjectivs, das hier dem sinne nach wichtiger ist als das substantiv, lánge weile; indes, da noch heute die betonung ganz schwankend ist, darf für dieselbe aus der zusammengerückten schreibung beider worte nichts…